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Klassisches Holzhaus trifft Moderne

HF-1903

/ Neubauprojekt

Einerseits helle, lichtdurchflutete Räume, andererseits vor den Einblicken der Nachbarn geschützt sein. Viele Fensterflächen, aber auch einen Platz für den Dreisitzer an der Außenwand! Diese widersprüchlichen Vorstellungen standen unter anderem auf der Wunschliste der Bauherren! Gelöst haben wir es mit einem verglasten Erker.

Planung

Die Voraussetzungen des Baugrundstücks waren für den geplanten Neubau nicht gerade günstig. Auf dem öffentlichen Grund im Norden stehen hohe Bäume und auf dem Nachbargrundstück im Süden ein hohes Gebäude unweit der gemeinsamen Grundstücksgrenze. Wirkliches Sonnenlicht war von diesen beiden Himmelsrichtungen für den geplante Holzrahmenbau nicht zu erwarten.

Deshalb war ein Hausentwurf gefragt, der das Sonnenlicht von Westen und Osten tief in das Hausinnere holt. Ein offener Erdgeschossgrundriss mit wenig Innenwänden sorgt bei diesem Entwurf dafür, dass die großformatigen Giebelfenster das Sonnenlicht der Länge nach in die Wohnräume bringen. Gerade die verglasten Seitenwände des Trauferkers besitzen einen sehr „erhellenden“ Einfluss auf den Wohnraum im Erdgeschoss. Die über dem Wohnzimmersitzplatz geplante Galerieöffnung in der Decke sorgt dafür, dass die Galerie im Obergeschoss hell und freundlich erscheint und es im Haus nicht eine dunkle Ecke gibt. Währen der Trauferker hauptsächlich Wohnraum und Galeriefläche mit Licht versorgt, werden die Küche und das Elternschlafzimmer im Westen, sowie die Kinder- und Gästezimmer von Osten her jeweils separat durch eigene Fenster mit Licht versorgt. Sonstige Fenster nach Norden und Süden sind eher kleinformatig angelegt und dienen eher dem Aufblick als dem Lichtgewinn.

Holzbau

Der Holzrahmenbau des Hauses ist im 83,33 cm Holzbauraster geplant. Dies sorgt für einen sehr geringen Holzverbrauch bei gleichzeitiger Verbesserung der Wärmedämmung. Denn, wo der Holzanteil in der wärmedämmenden Umhüllfläche des Hauses entfällt, nimmt automatisch der Dämmanteil zu, Je geringer der Holzanteil in den Wänden, desto höher der Dämmanteil. Auf diese Weise können die Bauherren nicht nur kostenintensives Konstruktionsholz einsparen, sondern zusätzlich noch damit rechnen, über die Jahre zusätzliche Heizkosten einzusparen. Ein weiterer Vorteil des 83,33cm-Rasters ist die besonders ruhige Fassadengliederung, bei der die Fensterlaibungen mit den Dachsparren und den Deckenbalken in einer vertikalen Ebene liegen. Dies sorgt für einen sehr harmonischen und beruhigenden Gesamteindruck, den das Haus auf seine Bewohner ausübt.

Haustechnik

Unter der offenen Geschosstreppe steht ein Pelletofen, der nicht nur die Fußbodenheizung des Hauses mit Wärme versorgt, sondern auch für die Erwärmung des Brauchwassers zuständig ist.

Auf dem Dach befindet sich eine Fotovoltaikanlage, die in der Hauptsache einen Heizstab, der sich im Schichtenspeicher befindet, mit Energie versorgt. Dadurch ist gewährleistet, dass der, im Wohnraum stehende, Pelletofen im Sommer nicht brennen muss, um das Brauchwasser fürs Duschen zu erwärmen. Auf einen klimaschädlichen Elektrospeicher haben die Bauherren verzichtet. Überschüssige Energie wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Sobald die Familie auf Elektromobilität umstellt, sollen die mobilen Elektrospeicher in den Fahrzeugen von der PV-Anlage mit geladen werden.

Ausbau

Damit ein wohngesundes Holzhaus ganz ohne Lüftungstechnik gebaut und trotzdem eine gute Luftqualität vorweisen kann, ist auf ausgezeichnete Ausbaumaterialien zu achten. So sind die Wände mit einer dampfdiffusionsoffenen Mineralfarbe gestrichen und der hölzerne Bodenbelag wurde mit geöltem Massivholzparket ausgelegt.

Die besten Eigenschaften was die Absorption von Schadstoffen aus der Raumluft anbelangt besitzt bekanntlicher Weise Lehm. Lehm hat jedoch den Nachteil zum Einen sehr Kostenintensiv zu sein, zum Anderen wird durch den Einbau von Lehm viel Feuchtigkeit in den Bau eingebaut. Durch den Einsatz der Gipsfaserplatte „Greenline“ von Fermacell als Trockenputzplatte, lassen sich gleich beide Nachteile des Lehms umgehen, die Greenline über 90% der Absorptionsfähigkeit des Lehms besitzt und nur einen Euro teurer ist als herkömmliche Gipsfaserplatten.

Grundriss

  • Entwurf
    KRÖGERhausplan
  • Holzbaupartner
    Zimmerei Johnsen
  • Standort
    22523 Hamburg
  • Anzahl der Bewohner
    4
  • Wohnfläche
    174 m²
  • Nutzfläche
    57 m²
  • Bauweise
    Holzrahmenbau, 83,33 cm
  • Heizkonzept
    Pelletofen
  • Energiestandard
    KFW 40
  • Baukosten
    3.530 € / m² Wohnfläche
  • Fertigstellung
    12/2020

Ihr Ansprechpartner

Fred Kröger
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HolzHausWerft Finkenwerder   Sandhöhe 10   21129 Hamburg   040 74213300  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!